Ganz schön was auf Lager

Wenn wir Kaffee frisch gemahlen aus ganzen Bohnen zubereiten, schmeckt er besonders gut. Vorausgesetzt, wir haben die Bohnen zuvor richtig gelagert. Und das geht so:

Wer kennt es nicht: Man kommt nach dem Einkauf mit neuem Kaffee nach Hause und will sich zur Belohnung fürs Tütentragen gleich eine Tasse zubereiten. Ratsch, Packung auf, eine Portion Bohnen oder Pulver raus – so weit so gut. Aber was geschieht anschließend mit der Verpackung? Wiederverschließen lassen sich die meisten nicht, zumindest wenn es keine Dosen, sondern Tüten aus Kunststoff oder Papier sind. Manche versuchen, den Rand oben einzurollen, nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass sich das Material wieder entrollt hat und die Verpackung offen im Schrank steht. Das Problem: Wenn Kaffee zu lange Sauerstoff ausgesetzt ist, verliert er sein Aroma.
 

Trocken, luftdicht, kühl

Wie also geht es richtig? Am besten geben wir die Bohnen in Ihrer Verpackung in einen luftdichten Behälter, zum Beispiel in eine verschließbare Kaffeedose. Beim Umkippen in ein neues Gefäß entweicht leider schon sehr viel Aroma, deshalb lassen wir die Bohnen in ihrer Aromaschutztüte. Anschließend sollten wir diese an einen dunklen, trockenen, nicht zu warmen Ort aufbewahren – etwa in der Vorratskammer. Wie lange die Bohnen dort frisch bleiben, hängt auch von ihrem Zustand ab. Gemahlen verlieren sie ihr Aroma schnell und wir sollten sie nach etwa zwei Wochen aufgebraucht haben. Ganze Bohnen behalten ihren Geschmack problemlos sechs Wochen und länger. Dazu können wir beitragen, indem wir immer nur so viel in die Kaffeemaschine oder die Mühle schütten, wie wir für den nächsten Kaffee brauchen. Oft werden die Behälter randvoll gefüllt und die Bohnen sind tagelang Licht und Sauerstoff ausgesetzt. So verlieren sie leider schnell ihr Aroma.
 

Kühlen und einfrieren

Und noch ein typisches Missverständnis gilt es zu vermeiden: Kaffeebohnen sollten nicht im Kühlschrank liegen. Dort halten sie unter Umständen länger, aber die Nachbarschaft zu den anderen Lebensmitteln bekommt ihnen nicht gut. Denn Kaffeebohnen nehmen schnell Feuchtigkeit und fremde Aromen auf. Und wer will schon, dass sein Kaffee morgens nach Schinken schmeckt? Wenn eine längere Lagerung ist, eignet sich die Gefriertruhe. Dort die Bohnen am besten in kleinen Portionen und luftdicht verpacken. Dann einen Tag vor der Nutzung herausnehmen, im geschlossenen Behälter auftauen lassen und sofort aufbrauchen. Denn mehrfaches Einfrieren funktioniert nicht. Das Einfrieren ist aber nur für den Notfall geeignet, denn am besten schmeckt der Kaffee natürlich frisch!
 

Mit diesem Wissen können Sie die nächste Packung von der ersten bis zur letzten Bohne genießen. Zum Beispiel den nussig-würzigen „Kaffee Pang Khon“ aus Thailand und geröstet von der Kaffeerösterei Martermühle. Hier können Sie den Kaffee online bestellen: „Kaffee Pang Khon“

Themen: Kaffeebohnen
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