Ralf Heincke | 28.02.2019

Kaffee-Gaststätten in München – unsere Geheimtipps

Muenchen

Die Sonne lacht wieder länger und so fegen Café-Besitzer ihre Terrassen und brühen frischen Kaffee auf. Was gibt es auch Schöneres, als einen wunderschönen Frühlingstag an einem Sonntagmorgen mit einer heißen Tasse Kaffee zu verbringen? Cafés, Kaffeehäuser und Gaststätten gibt es wie Sand am Meer. Wir haben hier für Sie die fünf schönsten Cafés in München herausgesucht. 

Cafés in München – heiße Tipps für Speis und Trank

Wir suchen nicht nach gigantischen Kaffeehäusern, die überteuerte Preise verlangen und auf Kaffee zurückgreifen, an dem die Bauern in den Anbauländern gerade ein paar Cents verdienen. Wir suchen Geheimtipps. Sie suchen ein zweites Zuhause für einen sonnigen Sonntagvormittag? Mit köstlichem Kaffee aus einer Kaffeerösterei aus Bayern und der ein oder anderen Nascherei? Wir helfen Ihnen dabei!

Henry hat Hunger

Der Name kommt noch vom Vorbesitzer, der sein Café „Henry“ nannte. Die neue Besitzerin, Sandra Mayr, wollte den alten Namen in ihr neues Vorhaben integrieren. Das gelang ihr stilvoll. Das „Henry hat Hunger“ misst gerade 15 Quadratmeter und doch eröffnet es seinen Besuchern eine heimische und liebevolle Welt. In der Zeppelinstraße an der Au begrüßt die Besitzerin ihre Gäste mit köstlichem Kaffee und serviert himmlisch selbstgebackene Kuchen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Tageszeit und für den kleinen Hunger offeriert die Gastgeberin Flammkuchen, Quiche, Gnocchi oder Aufläufe. Die Preise sind mehr als in Ordnung (das Tagesgericht gibt es bereits für 5 Euro) und die heimische Atmosphäre lässt einen für einen Augenblick den Alltag vergessen.

Als Gast werden Sie hier nicht nur mit einem freundlichen Lächeln empfangen, Sie genießen feinste Lebensmittel, die mit Liebe zu einfachen und leckeren Gerichten gezaubert werden. Im „Henry hat Hunger“ gibt es ausschließlich vegetarische und vegane Speisen, da Sandra Mayr für diese Preise kein hochwertiges Fleisch einkaufen kann.

Bananenkuchen in Schwabing: ESCA

Das ESCA in Schwabing wirbt mit vier Zutaten, die sie in all ihre Speisen und Getränke beimengen: Sorgfalt, kreative Handarbeit, norddeutscher Charme und jede Menge Liebe zum Detail – das sind die neuen alten Mittel, um für ein Café zu werben. Iris und Matthias, die beiden Besitzer des ESCA, legen besonderen Wert auf Persönlichkeit und Individualität. Jedes Gebäck, das Sie hier probieren können, entstand aus hundertprozentiger Handarbeit – das macht es so unwiderstehlich. Die besten Zutaten, gemischt mit der Freude und der Leidenschaft der Mitarbeiter versüßen die Geschmacksknospen der Gäste.

Ihr Kaffee ist ein Teil dieser kulinarischen Vielfalt und kommt aus einem schonenden Trommelröstverfahren aus unserer Kaffeerösterei in Bayern – der Rösterei Martermühle. Hier können Sie exquisite Speisen genießen – egal ob vor Ort oder bei sich Zuhause... Die liebevolle Homepage lädt zum nächsten Besuch ein – während uns allein beim Betrachten der Bilder das Wasser im Mund zusammenläuft.

Café in München – liebevolles Wohnzimmer: Ohh Baby I Like It Raw

Der Name verwirrt, laut Besitzerin, die Laufkundschaft. Das macht Gianna Steigerwald nichts, denn das niedliche Café ist mit seiner Lage zwischen Isartor und Gärtnerplatz kaum besser zu erreichen. Selbst nach drei Jahren kommen hier nur Stammgäste und Menschen, die durch Mundpropaganda von dem kleinen Geheimtipp erfahren haben. Die Gastgeberin hat bei der Einrichtung auf liebevolle Details Wert gelegt und das merkt man. Mit nur fünf Tischen, hübschen Zuckerdosen und frischen Blumen auf den Tischen lässt es sich hier unbeschwert mehrere Stunden aushalten. Dazu gibt es ungewöhnliche Kaffeespezialitäten, wie den Galao (ein portugiesischer Milchkaffee) und köstliche Schoko-Tarte und Avocado-Küchlein (ohne Mehl).

Von mittwochs bis freitags gibt es eine wechselnde Mittagskarte mit täglich zwei bis drei verschiedenen Gerichten. Der Hauptrenner unter den liebevoll hergerichteten Speisen ist das Lachs-Avocado-Brot mit Meerrettich-Frischkäse, Spiegelei, Kapern und Dill oder das Hüttenkäse-Grapefruitbrot mit Avocado, Rucola, Granatapfel, Walnüssen, Honig und Chiasamen. Und diejenigen, die nicht gerade zum Essen vorbeikommen möchten, werden mit feinsten Säften, Tees und Kaffeespezialitäten verführt.

Süße Cafés – vom Frühstück an die Saft-Bar

In München eröffnen immer mehr süße kleine Cafés, die mehr Wert auf wertvolle Zutaten, als auf ein boomendes Geschäft legen. Weniger ist mehr. Die Gaststätten kaufen so oft es geht regionales Bio-Gemüse, achten auf fair gehandeltes Obst und schonend gerösteten Kaffee. Dabei sind Individualität, Liebe und Achtsamkeit wichtige Orientierungspunkte bei der Eröffnung eines neuen Cafés in München.

Shotgun Sister Coffeebar:

Früher residierte hier noch das „be-glückert“, heute ist es das neue Zuhause der Shotgun Sister Coffeebar. Die Besitzerin Katharina hat an der Einrichtung wenig verändert, dafür legte sie viel Wert auf eine Überarbeitung der Speisekarte. Nachhaltiger und biologischer hört man durch das Motto: „Out of the ordinary“ durchklingen. Belegte Brötchen mit selbstgemachtem Hummus, Avocado und roter Beete zum Frühstück. Dazu leckeren Latte Macchiato oder einen cremigen Espresso. Die Besitzerin lädt auf ihrer Webseite Gäste dazu ein mit Kids, Hund und Laptop vorbeizukommen – jeder soll sich hier wie zuhause fühlen.

Mittags gibt es herzhafte Reis-Quinoa-Bowls, die mit Schafskäse und Avocado getoppt werden können. Am Nachmittag bietet Katharina selbst gebackenes Bananenbrot und Kuchen an – komplett ohne Weizenmehl.

Maxvorstadt – edle Details kreieren gute Bewertungen

ZimtZicke 

Zwar nicht direkt in der Maxvorstadt und trotzdem ist es einen (oder zwei) Besuch(e) wert. Die Zimtzicke in Haidhausen ist ein Kontrastprogramm zu all den überlaufenen Cafés in München. Hier gibt es hervorragenden Kaffee und weniger zickiges, vielmehr zuckersüßes Personal. Hier fühlt man sich wie im Wohnzimmer der besten Freundin und man wird mit Charme und Charakter begrüßt.

Im Frühstücksangebot finden sich „Leckermäulchen“ mit fluffigen Croissants, der „Ziegenpeter“ mit Serano-Schinken und Ei oder das „süße Zicklein“ mit selbstgemachten Pancakes. In dieser „Zickenstube“ erwarten Sie viel Liebe und Leidenschaft – und am Mittwoch sollten Sie am Zimtschneckentag vorbeikommen. „Reinkommen und wohlfühlen“ ist das Motto der ZimtZicke in der Elsässer Straße.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in die Vielfalt und Liebe der kleinen Münchner Cafés geben. Wir verbringen am Wochenende gerne ein paar Stunden in diesen liebevollen Gaststätten in Schwabing, Maxvorstadt oder direkt an der Isar. Wenn Sie im ESCA vorbeischauen, dann genießen Sie unseren schonend gerösteten Martermühle-Kaffee.

Falls Sie es nicht demnächst ins ESCA schaffen – den besten Martermühle-Kaffee gibt’s in unserem Martermühle-Online-Shop!

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