Kaffee und Sport

Wie uns Kaffee leistungsfähiger machen kann

 

Ob morgens vor einem wichtigen Wettkampf oder nachmittags vor der zweiten Trainingseinheit: Bevor Fritz Fischer seine Biathlon-Ausrüstung anlegt, trinkt er eine Tasse Kaffee. Das galt in seiner Zeit als Profi in den 80er- und 90er Jahren, als er den Weltcup sowie WM- und Olympiagold in der Mannschaft holte. Das galt bis 2014 als er die deutsche Nationalmannschaft trainierte. Und das gilt auch noch heute, wenn Fischer die Teilnehmer seines Biathloncamps anleitet. „Wenn ich vor dem Sport eine Tasse Kaffee getrunken habe, fühle ich mich einfach wacher und leistungsstärker“, sagt der Kehlheimer. Wie für Fischer gehört auch für viele andere Sportler die Tasse Kaffee zum Ritual vor einem Wettkampf oder Training. Aber stimmt es wirklich, dass Kaffee die Konzentration erhöht und uns sogar fitter macht?

 

Studien belegen Leistungsplus

Es spricht einiges dafür. Viele Studien kommen zu dem Schluss, dass Kaffee unsere Leistungsfähigkeit stärkt – mental und körperlich. Genau genommen geht es vor allem um den bekanntesten Inhaltsstoff des Kaffees: das Koffein. Drei bis sieben Milligramm Koffein pro Kilo Körpergewicht können unsere Ausdauer um bis zu 24 Prozent steigern, fand etwa US-Forscher Simon Higgins von der University of Georgia heraus. In einer Tasse Kaffee sind zwischen 75 und 150 Milligramm Koffein.Entsprechend könnte ein 70 Kilo schwerer Sportler vor Training oder Wettkampf etwa zwei Tassen Kaffee trinken. Für seine Untersuchung hatte Higgins mehrere aktuelle Studien zu dem Thema ausgewertet.

 

Knapp ein Viertel mehr Ausdauer durch zwei Tassen Kaffee – kann das sein? Eine andere Studie geht sogar davon aus, dass Koffein die Leistungsdauer auf einem Standfahrrad um 51 Prozent steigern kann. Unabhängig vom exakten Wert ist mittlerweile gut erforscht, wie das Koffein im Körper wirkt. Forscher gehen davon aus, dass Koffein während körperlicher Belastung unter anderem unsere Adrenalinproduktion ankurbelt, wodurch sich unter anderem der Blutfluss zu unserem Herz und unseren Muskeln verbessert. Auch die Menge an Fettsäuren in unserem Blut steigt, die unser Körper zur Energiegewinnung nutzen kann.

 

Ergebnis: Wir fühlen uns energiegeladen und empfinden Belastung als weniger anstrengend. Eine Studie legt sogar nahe, dass Koffein unseren Kalorienverbrauch erhöht. Außerdem schmerzen unsere Muskeln weniger.

 

Auch Kraftsportler profitieren

Zu seiner Zeit als Biathlon-Profi trank Fritz Fischer hin und wieder sogar im Rennen einen Kaffee als Energie-Boost vor den entscheidenden letzten Runden – ein Betreuer reichte ihm die gekühlte Flüssigkeit in einer Plastikflasche. „Heute setzen die Athleten eher auf koffeinhaltige Gels“, erklärt der 59-Jährige. Auch im Radsport ist diese Praxis üblich – oft schlucken die Sportler das Gel rund zehn Kilometer vor dem Ziel, um ihrem Körper beim Schlussspurt die letzten Reserven zu entlocken.

 

Dass Ausdauerathleten besonders von Koffein profitieren ist schon länger bekannt. Nun entdecken Forscher Hinweise, dass Kaffee auch Kraftsportlern hilft. Für eine Studie der britischen Coventry University tranken Kraftsportler vor identischen Trainingseinheiten Energie-Drinks ohne und mit Koffein. Im zweiten Fall schafften sie an den Gewichten mehr Wiederholungen, ermüdeten grundsätzlich weniger und freuten sich anschließend mehr auf die nächste Einheit.

 

Entscheidender Kick

Sogar schon bevor Training oder Wettkampf überhaupt losgehen, kann uns Kaffee helfen. „Wenn ich nach dem Mittagessen eine Tasse getrunken habe, fällt es mir viel leichter, mich zum Nachmittagstraining aufzuraffen“, sagt Biathlon-Trainer Fritz Fischer. Erst mal einen Kaffee – wer kennt dieses Motto nicht? Zum Wachwerden nach dem Aufstehen, für die Rettung aus dem Nachmittagstief oder gegen die kurze Antriebslosigkeit zwischendurch: Viele Menschen nutzen Kaffee als kleinen (aber entscheidenden) Kick vor einer anstrengenden Tätigkeit. Nur logisch, dass dieser Trick auch vor dem Sport funktioniert. Das Koffein stimuliert unser Nervensystem, wir spüren förmlich, wie unser Körper nach einer Aufgabe giert. Übertreiben sollte es aber trotzdem niemand, denn es gilt nicht: Je mehr, desto besser. Ein bis zwei Tassen Kaffee vor der Belastung reichen absolut aus.

 

Und schmecken sollte er natürlich auch. „Mir sind starke, würzige Kaffees am liebsten“, sagt Fritz Fischer. Handgeröstete Bohnen, wie die der Kaffeerösterei Martermühle, garantieren besonders intensive und vielfältige Aromen. Davon ließ sich auch Fischer überzeugen. Seit er den Kaffee aus Aßling einmal kostete, schwört er auf die schonend verarbeiteten Bohnen – und fungiert sogar als Markenbotschafter der Martermühle.

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