28.05.2019

Ralf und Peter - echte Kaffeefreu(n)de fürs Leben

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Peter und Ralf sind die Gründer der Kaffeerösterei Martermühle – sie haben sich damit vor über 10 Jahren einen Traum erfüllt und begeistern von Jahr zu Jahr immer mehr Kaffeeliebhaber mit ihren Kreationen. Wir haben den beiden Löcher in den Bauch gefragt – zu ihrer Motivation, jeden Tag aufs Neue den perfekten Kaffee zu rösten, zu den allerersten Anfängen der Martermühle und was ihren Kaffee so besonders macht. Und natürlich: Welchen Kaffee trinken unsere Gründer wohl am liebsten…?

Bei uns in der Kaffeerösterei Martermühle trifft Kaffee auf Persönlichkeit. Und du kannst Peter und Ralf bei einem Besuch bei uns in Aßling auch noch persönlich treffen. Für Peter und Ralf ist das Kaffeerösten nämlich Chefsache und beide legen selbst tagtäglich mit Hand an. Die Martermühle bei Aßling ist ein renovierter Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert, mitten im malerischen Voralpenland gelegen. Die perfekte Location, um sich auf das Wichtigste im Leben zu konzentrieren: richtig guten Kaffee. Peter und Ralf sind nicht als Kaffeeröster geboren, sondern haben sich ihren Traum mit einem abrupten Karriereumschwung ermöglicht. Ein paar Details dazu und rund ums Thema Kaffee haben uns die beiden verraten:

Ralf, Peter – erzählt doch mal. Wie waren das damals, ganz am Anfang der Martermühle, was waren eure Gründe zum Start der Rösterei?

Bei uns ist einfach aus dem Hobby der Beruf geworden. Wir haben als Hobby und Leidenschaft gestartet und 2009 dann angefangen, in Vollzeit die Martermühle aufzubauen. Zunächst stand die Kernsanierung der Martermühle an. Das hat uns über ein Jahr viel Schweiß, Ärger und einen großen Kaffeekonsum gekostet und wir sind nach wie vor richtig stolz auf unseren restaurierten denkmalgeschützten Bauernhof. Wenn man wirklich mithilft beim Entkernen, Mauern setzen, und seine Ideen und Gedanken einbringt, dann wird das Projekt zu einem wahrgewordenen Traum.

Wie seid ihr zu eurem Kaffee-Wissen gelangt? Habt ihr besondere Ausbildungen gemacht?

Wir haben uns immer schon beide sehr für Kaffee interessiert und daher von Anfang an ein bisschen Wissen mitgebracht. Selbstverständlich informierten wir uns weiter, wo wir nur konnten. Rundreisen nach Hamburg, fragen, fragen, fragen, und dann einfach machen – letztendlich ist es viel Learning by doing. Als es ernst wurde mit der Rösterei, war richtiges Büffeln angesagt: Wir dürfen beide den offiziellen Titel „Gilderöster“ tragen, der an Röstmeister mit entsprechender fachlicher Qualifikation von der Gilde vergeben wird. Aber man lernt natürlich nie aus. 

Was ist euch bei eurem Martermühle-Kaffee am wichtigsten?

An erster Stelle steht natürlich die Kaffeeherstellung. Wir nehmen uns zum Beispiel Zeit für eine langsamere und schonendere Röstung im Trommelröstverfahren. Mindestens genauso wichtig ist uns aber, wo unsere Kaffeebohnen herkommen. Wir setzen dabei auf Transparenz und Nachhaltigkeit: Direct Tradeist die Devise. Wir unterstützen soziale Projekte in den Kaffeeländern. Zu manchen Kaffeebauern pflegen wir eine fast schon freundschaftliche Beziehung. Wir besuchen die Kaffeebauern regelmäßig, von denen wir unsere Bohnen beziehen. Einige Kaffeebauern haben uns sogar schon hier in unserer Kaffeerösterei besucht.

Wir bieten auch Bio-zertifizierte Kaffeesorten an, doch nicht jeder Kaffeebauer kann sich eine Zertifizierung leisten. Deshalb ist uns wichtig, dass wir die Umstände vor Ort kennen und jede Kaffeesorte mit einem guten Gewissen anbieten können. So kommt unsere große Vielfalt von über 40 Kaffeesorten zustande, darunter Bio- und Nicht-Bio-Sorten.

Was sind eure Martermühle-Lieblingssorten?

Ralf: Ganz klar – die Aßlinger Mischung.

Peter: Ich trinke mit Leidenschaft gerne Kaffee, ich kann mich tatsächlich nicht auf eine festlegen.

Wie bereitet ihr privat euren Kaffee zu?

 Im Siebträger Espresso und wenn es schnell gehen muss Kaffee in der French Press.

Was sind die nächsten Schritte?

Das nächste große Ziel für 2019 ist unsere neue Produktionshalle. Zu unserem 10-jährigen Jubiläum platzen wir quasi aus allen Nähten. Das ist großartig, wir sind mit unserer Kaffeerösterei aus der Startup-Phase heraus. Damit wir allerdings den Kaffee-Durst unserer Kunden und Fans auch weiter stillen können, bauen wir noch dieses Jahr in Grafing eine Produktionshalle mit einem weiteren Kaffeeröster.

Ansonsten arbeiten wir immer an der Zusammenarbeit mit unseren Kaffeebauern. Die wollen wir 2019 auf jeden Fall noch weiter ausbauen.

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