Acrylamid im Kaffee – Ein vermeidbares Risiko

Liebe Kaffeegenießer,

in  unserem November-Newsletter haben wir Ihnen kurz dargestellt, dass bei zu großer Rösthitze das wahrscheinlich krebserregende Acrylamid entstehen kann. Da uns dieses Thema sehr am Herzen liegt, möchten wir heute etwas genauer darauf eingehen.

Schwedische Forscher haben im Jahre 2002 nachgewiesen, dass die Substanz Acrylamid  beim Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln entstehen kann.
Die Grundregel für acrylamidarmes Braten, Backen, Frittieren und Rösten lautet: Vergolden statt Verkohlen. In der Martermühle rösten wir mindestens zwanzig Minuten bei ca. 190°C, industriell gefertigter Kaffee, auch Bio-Kaffee, wird in nur drei Minuten bei 500°C geröstet und damit werden die Kaffeebohnen einer extremen Hitze ausgesetzt.

Wir haben insgesamt zwei Kaffee- und Espressosorten bei einem Prüflaboratorium testen lassen und liegen mit 130 μg/kg bzw. mit 150 μg/kg erwartungsgemäß weit unter dem Durchschnittswert bzw. dem strengen deutschen Signalwert von 280 μg/kg. Sehen Sie hierzu eine Übersicht des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und genießen Sie ohne Bedenken unseren schonend hergestellten Kaffee!

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