Bohnen für Maschinen

Kaffeevollautomaten versprechen einfache Zubereitung. Wie gut das Ergebnis schmeckt, hängt aber vor allem von den Bohnen ab. Darauf sollten Sie beim Kauf achten:

Dass Kaffee aus Vollautomaten öde schmeckt, ist ein lange widerlegtes Vorurteil. Dank moderner Technologie können Espresso, Cappuccino und Co. auch aus der Maschine überzeugen. Vor allem in Sachen Präzision sind die Kaffeevollautomaten dem Menschen sogar überlegen. Vom Mahlgrad der Bohnen über den Milchanteil des Latte Macchiatos bis zur Wassermenge im Americano: Wenn der Nutzer seine Vorlieben eingegeben hat, setzt der Automat sie stets exakt um – und das schneller als es von Hand möglich wäre. Ganz getan ist es mit dem Knopfdruck dennoch nicht. Wie gut der Kaffee schmeckt, hängt nämlich nicht nur von der Technik ab, sondern auch von den Bohnen. Anders ausgedrückt: Aus miesen Bohnen zaubern die modernsten Maschinen keinen köstlichen Kaffee.

Am besten ganze Bohnen

Worauf sollten Besitzer eines Kaffeevollautomaten beim Bohnenkauf achten? Da eigentlich alle Modelle über ein eigenes Mahlwerk verfügen, sollten die Bohnen in jedem Fall noch ganz sein. Nur so können sie im Automaten ihre vollen Aromen entfalten. Vorgemahlene Bohnen haben in der Regel etwa 60 Prozent ihrer Aromen verloren.  Wichtig zu wissen: Kaffeevollautomaten bereiten Kaffee nach der Espressotechnik zu. Entsprechend liegen Käufer mit Espressobohnen meist richtig. Aber auch viele Kaffeebohnen eignen sich für den Vollautomaten. Am besten auf die Beschreibung achten. Im Shop der Kaffeemanufaktur Martermühle zum Beispiel sind die empfohlenen Zubereitungsarten bei jedem Kaffee und Espresso aufgeführt.

Vorteil Kleinröster

Und nur weil Vollautomaten Kaffee in Serie zubereiten können, heißt das noch lange nicht, dass sie mit Bohnen aus Massenproduktion arbeiten müssen. Im Gegenteil: Wie bei jeder anderen Art der Zubereitung, steigt die Qualität ihres Kaffees mit der Qualität der Bohnen. Am besten eignen sich handgeröstete Bohnen aus Kaffeemanufakturen. Dort rösten die Inhaber die Bohnen genau so, dass ihre Aromen perfekt zum Tragen kommen. Dazu setzen sie auf individuelle Röstprofile, die sich nach den Eigenschaften der jeweiligen Bohnen richten. Außerdem erhitzen sie die Bohnen auf maximal 220 Grad und dafür bis zu 20 Minuten lang. Dank dieser schonenden Methode können sich die Aromen bestmöglich entwickeln. So können die Kleinröstereien eine größere geschmackliche Vielfalt bieten als industrielle Hersteller. Viele der Großbetriebe erhitzen die Bohnen in nur wenigen Minuten auf über 500 Grad, wodurch sie außen verbrennen und innen roh bleiben.

Transparenz zählt

Ein weiteres Merkmal hoher Qualität ist Transparenz: Je eindeutiger der Kunde nachvollziehen kann, wo die Bohnen herkommen und wie sie verarbeitet wurden, desto besser. Verrät die Verpackung etwa, dass der Kaffee von einer bestimmten, namentlich genannten Kooperative stammt und das Röstdatum weniger als drei Monate zurückliegt, stehen die Chancen gut, dass die Qualität stimmt.

Geschmacksfragen

Sind all diese Kriterien erfüllt, geht es nur noch um Geschmacksfragen. Um den persönlichen Favoriten zu finden, lohnt es sich zunächst, viele verschiedene Richtungen auszuprobieren. Viele Kaffeetrinker bevorzugen schokoladig-nussige Noten. Auch Zitrus-Aromen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Einige Röstereien geben auf ihren Verpackungen bzw. auf den Produktseiten der Onlineshops das jeweilige Geschmacksprofil ihres Kaffees an. Darüber hinaus bieten Röstereien, wie die Kaffeemanufaktur Martermühle, eigene Probiersets zum Einsteigen. Wenn Sie herausfinden wollen, welche Bohnen Ihnen aus Ihrem Kaffeevollautomaten am besten schmecken, können Sie gleich loslegen: Kaffee Probierpaket

Themen: Kaffeebohnen
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