Was ist der Unterschied zwischen Espresso, Mokka und Kaffee?

Die Unterschiede zwischen den drei verschiedenen Kaffeespezialitäten liegen in der Kaffeebohne, der Zubereitung und in ihrer Herkunft. Diese lesen sich manchmal wie Legenden aus altehrwürdigen Zeiten. Oder wussten Sie, dass zum Beispiel der Mokka seinen Ursprung in der jemenitischen Hafenstadt al-Mucha hat?

Kaffee ist in seinen Variationen auf der ganzen Welt beliebt. Das Besondere beim Kaffee ist sein komplexes und vielseitiges Aroma. Die Kunst besteht darin, es mit gekonnter Zubereitung zur Geltung zu bringen. Wir haben die Unterschiede in der Zubereitung und die dafür geeigneten Kaffeesorten genauer unter die Lupe genommen:

Was ist der Unterschied zwischen Kaffee und Espresso?

Kaffee- und Espressobohnen sind erst mal dieselben Produkte der Kaffeepflanzen, nämlich die Kerne ihrer Früchte, die sogenannten Kaffeekirschen. Die spätere Verarbeitung der Kaffeebohnen entscheidet darüber, ob sie in Form von Espresso oder Kaffee in der Tasse landen. Sowohl für die Zubereitung von Espresso als auch von Kaffee werden die gleichen Bohnen verwendet: Arabica- und Robusta-Bohnen.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

  • Espressobohnen werden länger geröstet. Dadurch sind sie säureärmer und haben eine dunklere Farbe.
  • Das Espressopulver ist feiner gemahlen. Dadurch extrahiert das durchlaufende Wasser mehr Aroma.
  • Der kräftigere Geschmack entsteht auch durch den Druck von 9 Bar, der für einen richtigen Espresso nötig ist. Filterkaffee braucht keinen Druck. Hier ist es ausreichend, wenn das Wasser durch das Kaffeepulver läuft.

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Espresso – Der kleine Schwarze

Espresso ist der Wachstumsmotor in der Kaffeebranche. In der heute so beliebten italienischen Kaffeekultur vermittelt der Espresso ein Stück italienisches Lebensgefühl. Der kleine Schwarze ist eine ursprünglich aus Mailand stammende Zubereitungsart von Kaffee. Die Grundlage ist das extrem fein gemahlene Kaffeemehl, das vorzugsweise aus dunkleren Kaffeeröstungen entsteht.

Espressomischungen mit einem Anteil hochwertiger Robusta-Bohnen bilden oft deutlich mehr Crema. Der Espresso schmeckt durch die Robusta-Bohnen besonders intensiv. Typisch sind erdige Aromen und kräftige Karamellnoten. Die perfekte Bohne finden Sie bei uns - Kaufen Sie bequem Ihren Espresso online.

Checkliste – So gelingt der perfekte Espresso:

  • Der Espresso ist frisch gemahlen
  • Die richtige Pulvermenge liegt bei 7-9 Gramm (abhängig vom Kaffee) je Portion
  • Die Wassertemperatur im Siebträger ist 90°C Grad +/- 2°C Grad
  • Die Durchlaufzeit dauert 25 - 30 Sekunden
  • Die Menge liegt bei maximal 25 - 30 ml
  • Die Crema ist fest und haselnussbraun
  • Der Feinheitsgrad der gemahlenen Espresso-Bohnen ist sehr hoch

Für einen Espresso muss heißes Wasser mit einem enormen Druck durch extrem fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst werden. Statt eines Filters wird ein Sieb verwendet, das auch die aromatischen Kaffeeöle durchlässt. So entsteht ein sehr starker und geschmacksintensiver Espresso, auf dem sich ein dichter, haselnussbrauner Schaum bildet – die Crema.

Mit der sogenannten „Inselprobe“ kann man testen, ob der Espresso perfekt gelungen ist. Beim Einstreuen von Zucker in den Espresso muss sich eine „Zuckerinsel“ bilden, die langsam untergeht. Ist das nicht der Fall, hat der Espresso zu wenig Crema oder sie ist zu instabil. Ein Espresso, der die Inselprobe bestehen soll, kann nur von Siebträgermaschinen zubereitet werden.

Espresso-Variationen

Es gibt eine Vielzahl von Kaffeegetränken auf der Grundlage von reinem Espresso. Sie können lang oder kurz, milchig oder schwarz sein. Welche Kaffeespezialität ist Ihr Favorit? Ein Lungo, Macchiato, Cappuccino oder ein Caffè Latte? Kaufen Sie Ihren Espresso online und finden Sie Ihre Lieblingsbohne.

Warum ein Espressokocher?

Wer Kaffee liebt, wird sein Herz an diesen Bewahrer der italienischen Kaffeekunst verlieren. Der kleine Kaffeebereiter überzeugt in vielerlei Hinsicht. Im Handumdrehen verleiht er der Küche einen Hauch südländisches Flair.

Eine vollautomatische Espressomaschine erledigt die Arbeit durch einen Knopfdruck. Bei einem Espressokocher erlebt man den wahren Geist des traditionellen Kaffeegenusses – von der kleinen Bohne bis zum fertigen Kaffee. Alles, was man dazu braucht, ist eine Herdplatte, frisch gemahlener Kaffee und ein paar Minuten Zeit.

Das Original, der Espressokocher „Moka Express“ von Bialetti wurde von Alfonso Bialetti erfunden. Der „Moka Express“ war die erste Espressokanne für den privaten Haushalt und hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Das Besondere an der Bialetti Kanne ist die bezeichnende achteckige Form, welche die Hitze gleichmäßig in der Kanne verteilt.
Bialetti hat sozusagen den Espressokonsum revolutioniert. Alles begann in Italien, doch durch die Schlichtheit und Effizienz der Bialettiprodukte ist die Marke heute in der ganzen Welt vertreten.

Wie funktioniert der Espressokocher?

Ein Espressokocher besteht aus drei Teilen. Dem Kannenoberteil mit der Gießtülle, dem Kessel für das Wasser und dem Trichtereinsatz. Wenn das Wasser im Kessel zu verdampfen beginnt, entsteht ein Überdruck. Dadurch drückt das heiße Wasser das Kaffeepulver in den Trichtereinsatz. Das Kannenoberteil hat ein feines Sieb an der Unterseite, welches den Kaffee vom Kaffeesatz filtert. Der gefilterte Kaffee steigt im Steigrohr auf und fließt in die Kanne des Espressokochers. Und schon ist der Kaffee fertig!

Mokka – Der Orientalische

Mokka-Kaffee – ein Hauch von Verführung, heiß und süß wie die Liebe. Geheimnisvoll und einzigartig wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Das ist die Komposition, die einen edlen Mokka zum Genussgetränk werden lässt. Eine Köstlichkeit, die mehr ist als nur ein Kaffee. Ein Mokka verbindet Freundschaft, Geschichte und offenbart eine jahrhundertealte Kultur.

Von Arabien über Konstantinopel nach Europa

Der Ursprung der kleinen schwarzen Bohne, die uns so viel Genuss bereitet, liegt in Arabien. Die Mokka-Bohne wuchs erst wild in Äthiopien. Schließlich kultivierte man sie im Jemen und baute die Pflanzen auf Plantagen an. Benannt wurde der Mokka nach der jemenitischen Hafenstadt al-Mucha (Mokka) am Roten Meer, die der wichtigste Ausfuhrhafen für Kaffee war.

Zubereitung eines türkischen Mokkas

Die türkische Variante ist das älteste Zubereitungsverfahren und unterscheidet sich kaum vom arabischen Mokka. Wichtig ist, dass die Bohne so fein wie Mehl gemahlen wird.

Für eine Tasse Mokka nimmt man einen gut gehäuften Teelöffel Kaffeepulver, gibt Zucker dazu und verrührt beides miteinander. Für süßen Mokka gelten zwei Teelöffel Zucker. Wer den puren Mokkageschmack bevorzugt, verzichtet auf Zucker.

Nun wird die Wassermenge für eine Tasse Mokka hinzugefügt und mit dem Kaffeepulver und Zucker kräftig verrührt. Während des gesamten Kochvorgangs sollte man den Mokka nicht mehr umrühren. Sobald der Kaffee einen Schaum bildet und dieser in der Cezve (langstieliges Kupferkännchen) nach oben steigt, ist der Mokka fertig.

In arabischen Ländern verfeinert man den Mokka gerne noch mit Rosenwasser, Piment oder Kardamom.

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Themen: Kaffeebohnen
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